Heidelberg
Königsstuhl und Schloss… frage mich gerade, warum ich nie auf dem Königsstuhl war und nie so richtig in der Schlossruine war, wenn ich schon so oft hier in der Nähe war. Sah ich damals alles mit anderen Augen?









Gedankenentsorgung
Königsstuhl und Schloss… frage mich gerade, warum ich nie auf dem Königsstuhl war und nie so richtig in der Schlossruine war, wenn ich schon so oft hier in der Nähe war. Sah ich damals alles mit anderen Augen?















Zurück in Neckarhausen, was vier Jahre lang meine zweite..eigentlich meine erste..Heimat war..durch dich ein Sehnsuchtsort. Was habe ich erwartet, hier nach dreißig Jahren wieder aufzuschlagen?? Wahrscheinlich ein Zeichen von Beständigkeit. Nicht existiert für immer. Deine Eltern ebenfalls schon tot und dadurch wirkt der Ort und dein Haus leer und vergangen. Fühle mich gerade als der einzige letzte Zeuge, das wir überhaupt stattgefunden haben. Bitter , diese Vergänglichkeit ….man kehrt zurück und es ist keiner mehr da.




Vor gut drei Jahren bist du einfach aus dem Leben verschwunden und die räumliche Distanz zwischen uns zu groß um mal kurz vorbei zu kommen um Abschied zu nehmen. Es war nie klar, ob ich es wenigstens einmal an dein Grab schaffen werde, irgendwas ist ja immer und wir sind auch seit dreißig Jahren kein Paar mehr. Trotzdem hat mich unsere Zeit geprägt und nie ganz losgelassen, das ich für mich heute dieses Kapitel in mir schließen kann und ich denke, du erfährst gerade auch ein Stück dieser Ruhe, die mich gerade erreicht. Es war richtig und wichtig, dich noch einmal zu besuchen.

Das erste Ziel ist erreicht. Mannheim. Beim Gang durch die Stadt frage ich mich , warum in meiner Erinnerung alles lebendiger und farbenfroher und wärmer wirkt .







Verlassen Bates Motel für die finale Fahrt nach Mannheim.

Nach dem Feierabend schonmal die halbe Strecke bis zum Ziel genommen und Zwischenstopp in einem typischen Motel direkt an der Autobahn gemacht. Außer schlafen und duschen gibt’s hier nichts..braucht es auch nicht… der Großteil der Strecke liegt jetzt bereits hinter uns.


Essen gehen mit einer Freundin und deren Anhang. Heute mal im Köpenicker Ratskeller in einer lustigen Runde und leckerem Essen machen einen schönen Abend.



Eine Reise steht an..und es wir keine leichte sein.
Als ich in den frühen 1990ern uf meine erste große Liebe traf, hatten wir keine Wahl und gingen eine Fernbeziehung ein. Entweder sie bei mir oder dann doch ich viel öfters bei ihr, begann die gemeinsame Zeit, die mich unheimlich geprägt hat und heute noch ein riesiger Meilenstein in meinem Leben ist, wenn ich zurück blicke.Vor genau dreißig Jahren zerbrach diese Beziehung und lies ein großes Stück Liebne zurück, womit wir nichts anfangen konnnten. Weder brachte sie uns wieder zusammen, noch so richtig auseinander…das Leben ging einfach weiter mit diesem Gefühl.
Trotzdem verlies ich nicht nur den Ort, als ich von dort das letzte Mal nach Hause fuhr. Wir blieben sehr lange in einem sehr merkwürdigen Kontakt, von dem Anderen irgendwie alles und doch nichts gönnen, ohne das man selbst dabei eine Rolle spielte. Wir waren das klassische Beispiel, das wir nicht mit aber auch nicht ohne einander konnten.
Die Zeiten und das Leben brachte uns dann doch immer weiter auseinander, bis ich mich irgendwann dazu entschloss, den Kontakt ganz abzubrechen…irgendwie war es an der Zeit.
Bis mich dann ein paar Jahre ein Brief ihres Mannes (mein Nachfolger) erreichte und ich ahnte genau das Schreckliche, was dann auch der Inhalt war. Es war Zeit Abschied zu nehmen, sie lag im Sterben. Ich lies ihr ausrichten, was ich sie als letzten Gruß wissen lassen wollte und ich bekam die Bestätigung, das es ankam, bevor sie starb.
Sie ging einfach und lies mich mit unseren gemeinsamen Erinerungen allein.
SEit langem spiele ich mit dem Gedanken, den Ort, der praktisch auch mal mein Zu Hause war, noch einmal zu besuchen.
Einmal vor diesem Haus stehen und einmal durch diesen Ort gehen in dem irgendwie man ganzes emotional geprägtes Leben angefangen hat in der Hoffnung ich schliesse damit einen Kreis in mir selbst.
Diese Reise steht nun vor der Tür und ich merke in mir, das es keine gewöhniche Reise ist…denn ich bin nervöser als zu dem Zeitpunkt als ich das erste Mal dort hinfuhr….Damals begann alles, vielleicht kommt diese Nervösität in mir von dem Wissen, nun wirklich alles schliessen zu können.
Bei McDonalds. Lange her, als das mal so hatte, aber so oft wie dieses mit in den letzten Tagen in meinen Gedanken war….

Am Ende des Wochenendes das Heimspiel live genießen und nun einfach glücklich und erfüllt aber auch körperlich Ko von diesem Wochenende zu sein.

Das wars auch schon wieder mit Oktober und man trifft sich an diesem Halloween-Tag mit der Familie im Garten.

Nach einem guten Jahr war es heute wieder soweit. Eher spontan nach diesem schönen und erfüllenden Abend hallt das Erlebnis noch in mit nach und ich spüre, ich hab noch nicht genug. Obwohl es schon tief in der Nacht ist und die Party eigentlich vorbei ist, gönne ich mir noch einen kleinen Nachschlag. Im Bett liegend mit leiser chilliger Musik auf den Ohren gönne ich mir die erste Line und mache nichts anderes als einfach nur bewusst genießen. Das Gefühl, das es auslöst bewusst wahrnehmen und sich und seine Gedanken treiben lasen. Keine wilde Party mit diesem starkem Aufputschmittel , nur die Substanz meine Musik und ich. Mit einem kleinen zufriedenen Lächeln stelle ich fest, das diese paar Stunden nur mir gehören ..,
Eigentlich wurde ich dazu überredet und sollte denen dankbar sein. Auf einen Freitagabend ist man eigentlich KO von der Woche und will nur noch Entspannung. Dich heute ging es feiern und tanzen. Meine Frau, ein Freund, eine Freundin meiner Frau und unser neuer Freund Plus. Gerade mit letzterem konnte ich heute mal, in angeheiterten Laune, gute und ehrliche Gespräche führen, was mir den Kerl noch näher bringt , als er uns eh schon ist. Es half einfach mal sich aus verschiedenen Perspektiven auszutauschen, was wir da eigentlich machen und warum es wirklich funktioniert und was es für uns alle Drei für ein wahnsinniger Gewinn ist. Schöner Abend in einem schönen Leben… halte kurz den Moment fest…und feier ihn.

Es ist Freitag und der Herbst zeigt sich heute vor seinen nebeligen, aber auch farbenfrohen Seiten. In mir drinnen ist es immer noch nicht nach Herbst, sondern ich stecke mental immer noch im Sommer fest , da wo alles begonnen hat, was mich heute immer noch unter Strom hält.


Der gestrige Dienstag lässt mich heute noch so richtig durch den Tag schweben. Dabei ist nichts weiter passiert, als das wir einen neuen Mitspieler gefunden haben, der uns beide irgendwie voller Vorfreude aufgeladen hat, was sich heute wie ein kleines High anfühlt.Mit diesem Gefühl sieht auch das Wetter für mich anders aus. Es ist nichtmehr herbstlich dunkel depressiv , es ist nass und farblich kräftig.

Er war der vierte, den wir für unser Spiel casten und er hat sich als absoluter Volltreffer herausgestellt. Herrlich wie wir beide uns auf Anhieb mit ihm verstehen und wie er unser ganzes Treiben auf die nächste Stufe stellt. Herrlich gleich auf soviel Verständnis zu treffen , das man sofort das Gefühl eines Treffers hat. Er hat das ganze Spiel, was nun schon fast seit vier Monaten brennt um eine ganze Dimension erweitert. Nun steht fest, er wird definitiv unser zweiter Player auf einem neuen Spielplatz.

Hier waren wir seit vielen Jahren nicht…Mal wieder diese scharfen krossen Hähnchenteile essen. Nach dem Mittag festgestellt, das es nun in meinem Auto nach genau dieser Sache riecht, die ich nur 20 Minuten transportiert habe.

Es ist Winterzeit. Jetzt wird es abends noch früher dunkel , aber derzeit zeichnet sich der Herbst momentan in den schönsten sonnendurchfluteten Farben.

Es hatte sich gestern schon angedeutet, das es heute wohl wieder soweit sein wird. Am frühen Nachmittag schreiben wir mit unseren „Dritten“ und vereinbarten ihn zu besuchen. Schnell fertig gemacht und zu ihm gefahren, erlebten wir eine gute Stunde Sex zu dritt . Danach noch kurzer Smalltalk und wir fuhren wieder nach Hause. Nach einer Dusche und einem gemeinsamen Gespräch mit einem kühlen Getränk auf unserer Couch, schlossen wir dieses Erlebnis, wie immer mit unserem vertrauten und liebevolle Paarsex ab. Schöner Abschluss eines schönen Wochenendes.