Drei Monate sind um

Zwei Dinge fallen heute zusammen , denn meine Schulter-Operation ist nun drei Monate her und eigentlich wäre heute mein letzter Reha-Tag und damit morgen mein erster Arbeitstag. Aber nun muss sich der Wiedereintritt in die Alltagsatmosphäre doch noch eine weitere Woche gedulden. Da ich eigentlich jeden Tag etwas fitter und Alltagstauglicher fühle, beginne ich am Ende einer Phase, über diese zu resümieren.

Im Mai

Der Mai hat die Natur wieder voll entfaltet. Alles so sattgrün. Der Startschuss des Sommers.Dieses Mal kann ich mich an diesem Prozess nur beiläufig erfreuen, alles passier nebenbei , während ich mich auf meine Wiederherstellung und Genesung konzentriere. Das zweite Jahr in Folge, was irgendwie viel zu viel Unruhe in sich hat.

Und wieder Ortswechsel

Eine neue Woche und ich verlasse für diese mein Sommerhaus und werde diese Reha-Woche in der Stadtwohnung verbringen. Dias kleine Spiel der Abwechslung in einer ermüdenden Zeit.

Melancholie am Fenster

Es wird Abend und mein Blick geht gerade gedankenverloren durch dieses Fenster in die Weite. Wie ein Blitz erreicht mich ein Gedanke, der mich sofort melancholisch trübt. Wir haben Anfang Mai und ich befinde mich noch immer halb außerhalb des alltäglichen Lebens ins meiner Generationsphase. Den Sommer hier draußen, auf den ich mich so gefreut habe, hat zwar noch gar nicht richtig begonnen, aber wir wurde gerade klar, das im nächsten Monat schon der Zeitpunkt sein wird, an dem wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht feiern, die Helligkeit des Tages ihren Zenit überschritten hat. Und ich befinde mich immer noch in der Genesungsphase meines Unfalls , der mitten im Winter passiert ist. Als würde die Zeit wieder einfach ungefragt und ungenutzt weiterziehen….

Gestern und heute

Da hab ich mir gestern mal was gegönnt.,Zwei Bier im Garten und ein Glas Rotwein auf dem Balkon. Es tat der Seele gut und ich hab’s genossen. Aber heute zeigt sich wieder die Kehrseite des Alkoholgenusses, der nach den drei Wochen kompletter Abstinenz natürlich kräftiger in mir zuschlägt , als in meinem früheren Ich. Ich frage mich heute, wie ich früher soviel und so oft trinken konnte, fühle ich mich heute richtig „vergiftet“. Die Nacht war nicht sehr ergiebig und der Tag wird zum reinen Erholungstag. Einfach mal in mich gehen, jetzt wo ich fühle, was Alkohol wirklich mit mir macht.

An so einem Sommertag

Wohl der erste gefühlte Sommertag des Jahres. Den ganzen Tag mit einem guten Buch auf der Liege verbracht. Und wie könnte man die immer tiefer stehende Sonne besser genießen, als mit einem Bier. Trotz „“krank“..Trotz ..Reha….einfach nur mal heute der Seele einen ganzen guten Tag geben.

Projekt Sonnenblume

Knapp zwei Wochen nach der Aussaat steckt die Pflanze erste Lebenszeichen ins Tageslicht.

Mai

Es ist Mai und der Mai scheint mit dem ersten Tag den Sommer mitzubringen. Ein warmes Wochenende steht uns bevor mit Temperaturen um die 28 Grad.

Der tägliche Weg

Zwei mal am Tag…mit der Bahn…zu meiner Reha.

Grün

Der Hof steht im vollen Grün auf den letzten Apriltagen.

Ganz kurz mal drüber nachdenken.

Meine zweite Reha-Woche. Zwischen vielen Behandlungen und viel Sport rund um meine verletzte Schulter, gibts auch immer wieder Seminare, die uns etwas beibringen sollen. Oft geht das Thema an mir vorbei, aber das kann keiner wissen, der mich in diese Seminare steckt und es ist gut, das alle irgendwie gleichermassen abgeholt werden. Heute sass ich also mit einigen Anderen in einem Seminarraum und es ging im Grunde um das Thema „Schmerz“. Wie geht man damit um, was löst ihn aus und wie kann man dem begegnen. Irgendwann fragte die Dozentin in die Runde, wer von uns denn völlig schmerzfrei ist und mein Arm ging wahrheitsgemäß hoch. Um mich herum staunten viele Ältere aber auch viele Jüngere Seminarbesucher, da ich mich wohl als einziger meldete.
Dieses Bild beschäftigt mich heute den Rest des Tages, wenn ich mir schmerzfrei Gedanken darüber machen kann, wie gut ich bei der Sache, die mir passiert ist, weggekommen bin. Ich habe gerade in den letzten Monaten wie belastend Scherz sein kann, aber was ich heute von den Anderen im Seminar an Erfahrungsberichten gehört habe, gibt mir doch echt zu denken, wo ich , trotz Unfall und langer Krankheit noch immer auf der Brücke des Glücks stehe.

Sonntagsgedanken

Und wieder mal ist es ein Sonntagnachmittag an dem Gedanken über mich kommen, aber diesmal sind es eher positive.
Unvorbereitet hat mich heute morgen ein neues Körpergefühl erreicht. Bin Ich seit meinem Unfall subjektiv in dem Gefühl gefangen, eigentlich krank zu sein und habe mein Fokus darauf gesetzt, was ich trotz meines Unfalls , der Operation noch für Bewegungen ausführen kann, die trotz meines Krankseins möglich sind, herrscht nun eine andere Wahrnehmung.
Seit Heute Morgen fühle ich mich gesund, bis auf ein paar Baustellen, die noch nicht so funktionieren, wie ich das gern hätte und an den es noch zu arbeiten gilt.
Aus der Übermacht, des Krankseins mit Außnahmen ist nun ein Gesundsein mit schwindenden Einschränkungen geworden. Dieses neue Mindset fühlt sich an, als wäre das Gröbste schon geschafft und man müßte nun nur noch sich auf die „Reste“ fokussieren, was für eine deutlich bessere Stimmung in mir selbst sorgt. So fühle ich mich erst jetzt so wirklich auf der Zielgerade, auf der man das Ziel uch wirklich sieht und die abnehmende Distanz zum Selbigen positiv wahrnimmt.

Dantes Peak

In diesem Jahr einen Tag früher. Kaum zu fassen, das es nun schon 29 Jahre her sein soll, als ich diesen Film im Kino sah, ich noch jung war und großes Kino noch großes Kino war. Die Gedanken reisen zurück, während dieser Film einmal im Jahr vor mir und in mir wiederholt wird.

Zocken

War es bisher immer nur leicht eingeschränkt und nicht lange und nur mit halber Kraft möglich, habe ich heute festgestellt, das meine Genesung so weit voran geschritten ist, das ich wieder volle Kontrolle über den Controller habe…und damit endlich wieder zocken kann, wenn mir danach ist . Und schon hat mich Assasins Creed Shadows erreicht.

Entspannung und Erholung

Nach dieser Reha-Woche ist mir einfach nur nach Regeneration. Gemütlich auf der Couch mit einem fantastischem Buch.

Hühnchen

Ein Leibgericht gekocht…

Eine Runde durch den Kietz

Bewegung am Samstag. Auch wenn mir sehr nach Ruhe ist, wenigstens einmal heute raus. Ein knappes Stündchen spazieren gewesen. Tat gut und musste sein.

Stadtwohnung

Es ist Freitag und trotz schönem Wetter habe ich mich fürs Wochenende doch für die Stadtwohnung entschieden. Praktisch nahe gelegene Einkaufsmöglichkeiten haben mich letztlich zusammen mit meinem Bauchgefühl überzeugt. Auch hier genieße ich gerade die Ruhe und ein Buch auf der Couch.

Draußen

Heute mal als kleiner Wochenteiler mal den Nachmittag und die Nacht draußen im Sommerhaus verbringen. Die Abwechslung machts.