Die Schönheits-OP

Ich habe gestern von Jemanden erfahren, das er sich einer Schönheitsoperation unterzogen hat.
Ein Typ mit durchaus sportlicher Figur hat sich, an einer für ihn kritischen Stelle, Fett absaugen lassen.
Nun gehört der Mann zur Kategorie, wo 99 Prozent Aller sich fragen würden….“Wo denn??“ und „Wo war denn da Fett?“.
Ein Mann mit eher hagerer Figur hat gemessen an seinem sportlichen Körper einen zweifingerbreiten Hüftansatz, der aber so unbedeutend ist, das für die die Tatsache eines chirurgischen Eingriffs es schon nach Perfektionswillen angeht, was den eigenen Körper angeht.
Sicherlich war diese unscheinbare Speckwurst nur für uns unbedeutend, in subjektiver Betrachtung scheint das unscheinbarste zum größten empfundenen Makel werden zu können.
Gerade weil dieser Eingriff für Außenstehende so lächerlich wirkt, könnte ich mir vorstellen, das dies vielleicht erst der erste Schritt war zu einer ganzen Serie von Operationen auf dem Weg des perfekten Körpers, der im kritischen Auge des Selbst nie perfekt sein wird.
Ich kann Schönheitsoperationen sowieso schlecht nachvollziehen , aber hier wirkt es auf mich gerade zu zynisch übertrieben.
Bleibt die Frage zurück, was Jemanden so bewegen kann, so einen Schritt zu gehen ,für eine Sache, die sonst nie aufgefallen ist…zumindest anderen.
Ich finde ausschlaggebend wird sein, das dem Mann auch jede Möglichkeit fehlt, sich selbst durch andere zu reflektieren.

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