Krimineller Spam

Schon oft gehört und heute ist es mir passiert.

Spam lese ich generell nicht, sondern was der Spamfilter nicht schafft lösche ich sofort manuell.
Mails mit „Verkaufsargument“ oder „erotischen Hinweis“ nehme ich nicht ernst und wenn ich den Absender nicht kenne wird er normalerweise sofort gelöscht.
Heute stutze ich jedoch über den Betreff einer Spam-Mail.
Vielleicht habe ich sie schon öfters in der Art bekommen nur nicht wahrgenommen.
Eine Mail mit dem englischen Betreff, das sich hinter diesem Link Vater und Mutter sich an ihren Kindern vergehen.
Natürlich in üblicher Pronosprache beschrieben und dazu noch in einem falschen Englisch..wahrscheinlich aber eher um die Kinderpronofilter zu auszutricksen.
Wie alle andere digitale Kacke habe ich diese Mail natürlich auch gleich gelöscht.
Lange mußte ich aber noch über diese Mail nachdenken.
Wie weit ist man, das man sowas scheinbar schon als „Rundschreiben“ verschickt?

Beim zweiten Nachdenker bemerkte ich ,das ich quasi auch eine Wissens- oder Verhaltenslücke hatte, was derartige Mails angeht.
Wie sollte ich mich in diesem Fall verhalten?
Ausdrucken und zur Polizei gehen?

In jedem Forum oder auf jeder Plattform gibts einen Hilfelink um sich bei Verstößen direkt an den Betreiber zu wenden.
Einen digitalen Draht zu Polizei sehe ich nicht und kenne ich leider auch nicht.
Warum gibts keine zentale und weit bekannte Notfall-Mailadresse der Polizei der man solche Mails einfach sofort 1:1 weiterschicken kann?
Warum hat ein Browser kein „Notrufbutton“ den man einfach drücken könnte, sobald man etwas endeckt, was von polizeilichen Interesse wäre.

Etwas erschüttert, das Kinderpornos-Werbemails scheinbar schon wahllos gespamt werden und doch nichtmehr in kleinen Grüppchen kursieren.
Aber wenn schon ,dann sollte man als Bürger auch die Möglichkeit haben…digial (und vor allem einfach und schnell) Anzeige zu erstatten.

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No Responses to “Krimineller Spam”

  1. Marcothien sagt:

    Ich befürchte aber fast ,das sich unter dieser Mailadresse auch täglich viele Bewerbungen,Beschwerden,Presseanfragen,Interviewanfragen,Rechercheanliegen eintreffen.
    Wenn schon Sonderkommissionen dann sollten sie auch auf digitalem Wege (direkt) erreichbar sein.
    Aber das digitale Hinterscherschleifen der Polizei ist ja kein Geheimnis.

  2. shakal sagt:

    Ich würde es dennoch so tun, da es auch so angeraten wird und die Leute, die dort Mails sortieren, sind schon fit.

  3. Marcothien sagt:

    Sollte ich nochmals eine solche Mail bekommen werd ich das dann auch tun und dann weiter urteilen.