Klartraum

Vor ein paar Tagen hatte ich zum Thema „Klartraum“ noch einen Bericht im Fernsehen gesehen und letzte Nachts hat es mich dann selbst erwischt.
Angefangen hatte alles wie ein „normaler“ Traum, in dem Fall ein Gespräch mit Jemanden, den ich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen und gesprochen habe.
Auf einmal war der Moment im Traum selbst da, mir wurde im Traum selbst bewusst, das ich träume.
Ein letzter „Realitätscheck“ und schon konnte ich (mit ein wenig Anstrengung) fliegen wie Supermann.
Im Traum selbst kamen mir wieder die Vorteile eines Klartraumes in die Gedanken, das man dieses ja als „Bonuszeit“ betrachten könnte, und die Zeit im bewussten Traum nutzen könnte.Zum Beispiel um irgendwas zu lernen.
Doch die Tatsache, bewusst meine eigene Welt zu haben, ließ mich dann doch weiter durch die Gegend fliegen und gefahrlos von hohen Häusern springen.
Wie erhält man nun Eintritt in diese Traumwelt?
Selbst wenn es mir diesmal nur zufällig geglückt ist, halte ich die Funktion von „Ankern“ für sehr gut.
In meinem Fall waren es die Ohrläppchen, die ich (auch schon im Wachzustand) immer wieder mal gekniffen habe (so wie andere Klarträumer das schon empfohlen haben) und irgendwann ist es dann soweit und man kneift sich dann im Traum in die Ohrläppchen und merkt dann sofort, das irgendetwas „anders“ ist.
Das bringt den Gedanken, ob das nun ein Traum ist erst ins Rollen und aktiviert wahrscheinlich zur Analyse die betreffenden Gehirnbereiche, die dann entscheiden können…ja ist ein Traum.
Ob ein Klartraum, den Zweck eines Traums (verarbeiten von Resttagesinformationen und Problemen) erfüllt, wage ich mal zu bezweifeln, denn ich fühle mich unausgeschlafener als sonst, obwohl ich genug geschlafen habe.

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