Der Internethase

Was es nicht alles gibt.

Ohne Witz……ich denke, das is die Zukunft des Internets.

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0 Antworten zu Der Internethase

  1. Anonymous sagt:

    Na Hilfe – grauenvoll. Ich schaue so kaum Videos im Netz und mir muss niemand etwas vorlesen, da ich noch des Lesens mächtig bin. Und was für mich von Interesse ist, sucht mir auch Google zusammen. Und, ich habe das schon mal gesagt, wir verblöden langsam aber sicher in einem Wust von Infos, die niemand braucht, weil sie einen absolut nicht tangieren. Das ein Reissack in China umfällt, muss ich mir nicht live anhören müssen. Wir werden langsam aber sicher so von irgendwelchen Techniken abhängig gemacht, die niemand braucht, die aber immer neuen Konsum nach sich zieht und anderen die Taschen füllen.

  2. Marcothien sagt:

    Das Geniale ist die Idee dahinter.
    Dinge sie über das Internet mit uns kommunizieren können.
    Es wird damit Anfangen das die Heizung hochfährt wenn wir uns im Auto auf dem Heimweg befinden und der Kühlschrank meldet ,was man mit dem ,was in ihm noch so kochen könnte.
    Der kleine Hase ist der Anfang der Automatiesierung des Alltäglichen.
    Denk mal im Sinne von Star Trek….Der Alltag ist Computeresiert und wir haben endlich die Birne frei für Kreativität.;-)

  3. Anonymous sagt:

    Das finde ich alles nicht genial, weil du dein Leben aus der Hand gibst. Und so kreativ sind wir alle in der Regel nicht. Schon jetzt haben junge Menschen verlernt, sich selbst zu organisieren, weil sie sich auf das Handy verlassen. Ich verlerne z.B. nachzudenken, wenn mir mein Kühlschrank sagt, was ich kochen soll. Was ich übrigens ein Unding finde, da ich mich dann völlig in die Hand des Kühlschrankes begebe. Viele wichtige Fähigkeiten, die mich zum Menschen gemacht haben, übergebe ich dann einer Maschine. Da die meisten keine Forscher sind oder Künstler, was sollen sie dann mit einer nicht vorhandenen Kreativität anfangen? Viele Kinder z.B. können nicht mehr richtig lesen, weil sie sich nur noch mit Maschinen oder Hörbüchern befassen. Diese Fertigkeit geht nämlich dann schnell verloren. Ich merke das auch an mir. Ich habe äußerste Mühe, etwas mit der Hand zu schreiben, weil ich auf den Tasten klimpere. Und manches Mal ist es doch sehr viel persönlicher etwas handgeschriebenes zu verfassen. Auch in Star Trek gibt es genügend Menschen, die sich nichts replizieren, die z.B. selbst kochen, Wein anbauen. Ich glaube, wenn wir uns zu sehr von der Technik an die Hand nehmen lassen, geben wir mehr an Menschlichkeit auf, als uns zur Zeit noch bewusst ist. Bei Lem haben dann sogar die Waschmaschinen das Parlament übernommen. Das wäre vielleicht nicht das schlechteste, wenn ich an die heutige Regierung denke, das würden wir wahrscheinlich nicht merken 😉 Aber denke z.B. an den Terminator. Die Grundidee war, dass wir unseren Alltag den Maschinen übergeben haben und diese dann die Macht an sich gerissen hatten. Auch Alltagsangelegenheiten schulen unsere grauen Zellen. Die halten wir dadurch beweglich. Mich nervt heute schon, dass Word mitdenkt und mich nicht einfach machen lässt, wie ich will und ich Mühe habe, die Mitdenkfunktionen soweit wie möglich auszuschalten. Nochmehr mitdenkende Maschinen möchte ich nicht um mich herum haben. Der Mensch ist faul und wer faul ist wird träge. Und dann geben wir Stück für STück unser Menschsein ab.

  4. Marcothien sagt:

    Kann ja sämmtliche Bedenken verstehen.
    Für mich wäre es ein lustiges Spielzeug, eine art Hausgeist.
    Aber ich rechne fest damit, das sich solche Dinge im Leben schneller durchsetzen als man denkt.
    Der lange belächelte einkaufende Kühlschrank war nur der falsche Ansatz intelligente Systeme ans Volk zu bringen.
    Der Hase ist sicherlich nur eine Spielerei, aber was spricht dagegen wenn mir morgens der Spiegel beim rasieren das Wetter vorliest und Bilder der aktuellsten Nachrichten einspielt?
    Sicherlich werden sich auch Systeme verkaufen ,wenn die Kids aus der Schule kommen und beim Betreten der Wohung an einem RFID Scanner erfasst werden und Mama eine SMS bekommt das die Kids zu Hause angekommen sind.
    Stell dir nur mal eine TV Zeitschrift vor, in der du nur die Sendungen antippen brauchst, die du sehen möchtest.
    Merkt der Fernseher das du sie nicht siehst, nimmt er die Sendung einfach auf.
    Vielmehr geht es mir nicht um den Teil dr Innovation ,der uns automatisieren soll, sondern der uns Abläufe abnehmen oder zusammenfassen soll.

  5. Anonymous sagt:

    Irgendwie hast du natürlich recht. Ein nettes Spielzeug ist es schon. Apropos Fernsehzeitung. Da wäre ja die Fernsehzeitung klüger als ich. Ich weiß 20:15 noch nicht, was ich eigentlich schauen möchte, da ich fast 100% des Fernsehprogramms schon mal gesehen habe. Und es wäre schrecklich, wenn der Fernseher aller 15 Minuten mal etwas aufnimmt, weil ich gerade nicht im Wohnzimmer bin, obwohl ich Aufsehenerregendes dabei nicht nicht verpasse. Und der Wetterbericht. Den sagen sie dir abends bei den Nachrichten. Oder wenn das Radio nebenher dudelt, sogar stündlich, obwohl sich nichts geändert hat. Die Nachrichten, das ist das gleiche. Ich bekomme oft 2 Tage hintereinander fast das gleiche erzählt (sogar mit den gleichen Bildberichten) und wenn das Radio nebenher dudelt noch stündlich immer dasselbe. Da die Medien mehr oder weniger gleichgeschaltet sind, gibt es auch nicht allzuviel Abwechslung, weil jeder von jedem abschreibt, sprich: alle haben ein und dieselbe Quelle. Ich bin mir auch völlig sicher, dass sich das durchsetzen wird, was du so bejubelst. Dazu gibt es viel zu viele Spielefreaks und diejenigen, die unbedingt alles Neue haben müssen und zuletzt die Gruppe, die das als Statussymbol ansieht. Brauchen tut man das nicht wirklich. Die Handynerverei hat sich ja auch durchgesetzt und ich frage mich manches Mal, wie die Menschen ihr Leben vorher in den Griff bekommen haben. Im Supermarkt beobachte ich massenhaft, dass die Menschen nicht mehr in der Lage sind, einzukaufen, sich für eine Tüte Zucker zu entscheiden, ohne telefoniert zu haben. Nun, das ist nicht meine Welt. Ich verweigere mich diesem Terror völlig, weil ich mich so wenig wie möglich von Maschinen abhängig machen will. Und glaub mir, gibst du den kleinen Finger, nehmen die, die hinter der Technik stehen, die ganze Hand. Du wirst dir die Nachrichten dann nicht mehr selbst aussuchen, die wird das, was du wissen sollst serviert und der Mensch wird immer fauler und sucht nicht mehr nach Alternativen. Das machen viele heute schon nicht mehr. Ich sehe darin eine sehr zweifelhafte Entwicklung hin zum genormten Menschen.

  6. Marcothien sagt:

    Genormter Mensch.
    Hmm..ich denke eher das uns jeder Zugang zu den neuen Medien eher individueller macht.
    Beispiel Internet.Da galt damals die Horrorvorstellung ,das wir alle zu Computerzombies werden, in Wahrheit ist das Medium Internet heute wichtiger als das Medium Fernsehen (was ja schon als genormt angesehen werden kann).
    Genauso wird es für eine vernetze Wohnung 1 Mio Varianten geben.
    Sicherlich wird es für einige eine geistige Falle werden ,aber für viele eben auch de Weg sich die Medien und Helfer ganz individuell zu konfigurieren.
    Schon heute kann man (und ich denke du wirst es) das Internet dazu nutzen Informationen zu den Themen zu beziehen ,die wirklich interessieren und gerade im Netz hat man die Chance direkte Privatberichterstatter als Medium warzuhemen.
    Was das mit dem Hasen zu tun hat?
    Ich stelle mir einen (in Deutschland) lebenden Palästinenser vor ,der jeden Morgen die Nachrichten eines WebradioStreams aus dem Gazastreifen hört und sich nicht mit Paris Hilton und ihrem Hund ärgern muß.
    Ich sehe den Hasen als ersten (wenn auch sehr Spielzeughaften) Schritt Medieninhalte des Internets in den täglichen Alltag zu bringen ohne das man den PC hochfahren muß.Individuell und ständig verfügbar, uneinfärbbar.
    Denn nur durch eine Lösung von Webinhalten von der „grauen Kiste“ können sie Massenbeachtung neben RTL2 und Verona Poth haben.

  7. Anonymous sagt:

    So gesehen hast du Recht. Meine Schwiegertochter liest durch das Internet ihre Zeitung aus Thailand. Es stimmt schon. Jedes Ding hat eben 2 Seiten. Es kann uns positiv unterstützen oder uniform machen. Es kommt sicherlich auf den Einzelnen an. Ich habe in meinem Roman geschrieben, dass jedes Ding im Rücken die Dunkelheit hat. Ich habe an dem Hasen eben nur die gesehen. Intelligent genutzt – Betonung auf intelligent – könnte es vielleicht doch eine Bereicherung werden.

  8. Marcothien sagt:

    Fast alles hat Fluch und Segen….je nach Dosis und Verwendung