Der Termin

Die Krankheitswelle ebbt bei uns irgendwie nicht ab.
Nun hat es meine Tochter mit Angina erwischt.
Kurzfristig konnte ich sie heute zum Glück bei meinen Eltern abgeben, um meinen wichtigen beruflichen Termin nicht verschieben zu müssen.
Den Termin habe ich hinter mir und durch ihn habe ich so viel über mich, meine Firma und die ganze Branche gelernt wie bei keinem vorher.
Das Primärziel dieses Termins habe ich zwar voll verfehlt, und dennoch habe ich das Gefühl das die Welle der Abneigung, die eigentlich nur konstruktive Kritik beinhaltete, mich weiter gebracht hat als jeder „Butter-Termin“ den ich davor hatte und immer meine Anliegen durchsetzen konnte und Argumentation zu Geld machen konnte.
Auch wenn es zuerst niederschmetternd war, wie ein kleiner naiver Schuljunge abgefrühstückt zu werden, habe ich das Gefühl, das mich diese offene Gespräch in meinen berufsbedingten Ansichten grundlegend ändern wird.
Mit jedem Wort wußte ich, das er die Wahrheit spricht, die mich nun Umdenken lassen wird, um alles nochmal auf den Prüfstein zu legen und am Ende meine Strategie zu verbessern.
Ich denke ich kann viel aus diesem Gespräch heute mitnehmen , ohne das dies unmittelbaren messbaren Erfolg bringt.
Am Ende wird es einen Nutzen haben..für mich und für meinen Arbeitgeber, dessen bin ich mir sicher.
Daher fühlt sich die Niederlage heute auch eher wie ein Gewinn an.

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