Der Tag am Ende

Eine geschlossene Wolkendecke dämmt das Licht dieses Februartages.

Zufällig fällt mir dieses Lied ins Ohr und wird zum Soundtrack des Tages.

Es passt irgendwie zu meiner Stimmung heute.

Die Tatsache, das meine verlorene Freundschaft wohl nie wieder zu retten und zu kitten ist, ist irgendwie schon länger Realität, aber gerade das letzte halbe Jahr sag es so aus, als würden wir uns nochmal zusammenraufen.

Und genau das habe ich die letzten drei Jahre öfters versucht, immer mit gleichem ernüchternden Ausgang.

Wie ein kleiner Tod fühlt es sich an, wenn man wieder da ist, wo man schonmal war und es verstärkt die Erkenntnis, das man immer wieder genau hier landet, egal wie oft man den Weg geht.

Noch eine Chance und noch hundert mal den ersten und zweiten Schritt gemacht, am Ende werde ich wieder enttäuscht sein.

Die Einsicht, diese lange Freundschaft nicht zurück gewinnen zu können, sorgt heute für melancholische Gedanken.

Menschen entwickeln sich weiter und manchmal in unterschiedliche Richtungen.

So bleibt mir nur , den Schnitt zu akzeptieren, das diese Freundschaft geendet ist.

Nun bin ich frei von Ärger über die Tatsache das es so ist, vielmehr versuche ich mir die guten Zeiten in Erinnerung zu rufen und die lange Zeit zu betrachten, in der wir mal „ganz dicke“ waren.

Man sollte vom Leben nicht immer für die Zukunft fordern, sondern auch mal dankbar sein, was man bekommen hat…auch wenn es jetzt hinter mir (uns) liegt.

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No Responses to “Der Tag am Ende”

  1. puschkin sagt:

    Ja, es ist halt so – man gewinnt Freunde und man verliert Freunde! Ich kann da nur aus vollstem Herzen Deiner Erkenntnis zustimmen, die Du am Ende Deines Beitrages aufzeigst – und Erinnerungen, glaube mir, können ein Leben lang sehr positiv begleiten, wenn sie kostbarer Bestandteil eines Stücks des Weges waren. So gesehen, hat man nichts verloren!
    Alle guten Wünsche und einen herzlichen Gruß – Marita.