Der Mai im Oktober

Es ist T-Shirt-Wetter.

Die ganze Woche bin ich schon in kurzärmligen Sachen unterwegs.

Beim Autofahren brauche ich eine Sonnenbrille, wenn die Sonne wolkenlos vom Himmel lacht und irgendwie noch mächtig wärmende Kraft hat.

Kurz im Kopf die logische Jahreszeitenuhr ausgeschaltet und in die Natur geguckt, fühlt es sich eher wie April oder gar Mai an.

Die ersten Monate im Jahr nach dem Winter sind auch oft so sonnenreich, das ich immer wieder das trügerische Gefühl habe, wir befinden uns im Frühling eines erst beginnenden Jahres und der ganze Sommer mit seiner tollen Zeit liegt direkt vor mir.

Im T-Shirt durch den Frühling und die Sonne auf der Haut spüren, bald beginnen die langen Abende draußen  am Grill und im Zenith des Sommers geht’s in die schönste Zeit des Jahres, in den Sommerurlaub.

Nur das fallende Laub erinnert mich dran, das das Jahr im Begriff ist zu gehen und der vergangene schöne Sommer hier sowas wie eine kleine Zugabe spielt.

Es ist höchstens eine Frage von Tagen, bis ich mich im tiefsten Novemberwetter wiederfinde.

Bis dahin lasse ich mich von meinem Gefühl weiter täuschen…

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